Die Offenheit unserer Einladungspraxis entspricht den Prinzipien solidarischen Wirtschaftens :
Wir verstehen uns eher als Bewegung denn als NGO, selbstorganisiert - Selbstorganisation ist zentral, dazu wird auf Kooperation, statt auf Konkurrenz gesetzt, also Entscheidungen werden gemeinsam getroffen - partizipativ – demokratisch – Zivilgesellschaft, um Konsens bemüht - egalitär – nichthierarchisch - keine Hierarchien und keine/n SprecherIn.
Unabdingbar für Konzepte, Themen und Projekte im Bereich Solidarische Ökonomie ist uns die Diskutierbarkeit dieser. Alles muss hinterfragbar bleiben können, auch die oben aufgelisteten Prinzipien - selbstreflexiv. Das gesamte Feld ist so komplex, dass EINE Erklärung mit absolutem Alleinwahrheitsanspruch nie angemessen sein kann - pluralistisch – vielfältig.
Solidarische Ökonomie steht für die Bereitschaft zu Austausch und Vernetzung.
Alle Einzel- und Gruppeninitiativen sind dabei eine unter vielen. Ihr "wir" ist nicht im Gegensatz zu "anderen" konzipiert.